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Poken? Ich krieg die Poken
By admin | May 12, 2009
“Wir haben bis jetzt noch keinen Rappen in irgendeine Form von Marketing gesteckt“, sagt Stéphane Doutriaux. Doutriaux ist gebürtiger Kanadier und Wahlschweizer. Und er ist der Erfinder der Poken. Das sind kleine Kunststoffwesen, Schlüsselanhänger, in Form von Totenköpfen, Pandas oder Bienen. Treffen sich zwei Poken-Besitzer, können sie per Funk persönliche Daten austauschen. Etwa solche, wie man sie auf Visitenkarten findet, Name, Wohnort, Telefonnummer zum Beispiel; aber auch viel Privates, wie Links zu den eigenen Profilen bei Facebook und Co oder zu den Profilen von Twitter, Youtube und MySpace oder zu Instant Messaging Programmen wie ICQ oder AIM. Das praktische daran: Ein Poken kann mehrere Identitäten annehmen. Will man auf einer Party nur seine ICQ-Nummer, das SchülerVZ-Profil und den Spitznamen weitergeben, ist das kein Problem – einfach die Poken-Identität wechseln und schon hat man auf seiner digitalen Karte nur die Informationen, die man am Abend preisgeben möchte. Soll der Geschäftspartner nur das Xing-Profil, die geschäftliche Handynummer und den Namen sehen? Einmal die Poken-Identität wechseln und schon hat man eine Business-Card.
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